Und wieder da
- am 04.19.10
- Übrigens
- 7 Kommentare
Nachdem ich gedanklich mit dem Schweinkram seit einiger Zeit abgeschlossen hatte, ist vor ein paar Tagen – was etwa ein Dreivierteljahr nach dem letzten Eintrag ist – doch tatsächlich Folgendes passiert:
Freunde ziehen um. Ich trage also vollkommen unbedarft und mit Leichtigkeit die mittlerweile neunte Waschmaschine in den fünften Stock (*), da fragt mich doch ein weiterer Helfer, ob ich denn eigentlich noch meinen Blog schreiben würde. Ich stelle die Waschmaschine kurz ab (**), überlege (***) und sage dann: nein, das Thema hat sich mittlerweile überholt, ich finde Facebook ist eine ideale Sache, um all das, was man ins Internet so loswerden will, einfach mal loszuwerden. Und somit war in diesem Moment diese Angelegenheit für mich erledigt.
Über Nacht hat diese Aussage in meinem Unterbewusstsein allerdings irgendwie gearbeitet. Facebook… Internet… Wordpress… mal eben was sagen… Und als ich dann aufgewacht bin, wusste ich: der Schweinkram kommt zurück. Vielleicht liegt es daran, dass ich den Schweinkram eventuell sogar als eine Art halbes Lebenswerk sehe, ich schreibe ja schließlich schon seit 2003 mal mehr, mal weniger fleißig diesen Blog (wenn auch die ganz frühen und noch sehr sehr privaten Einträge mittlerweile an anderer Stelle archiviert und nicht mehr öffentlich sind). Dazu kommt, dass ich für ein bekanntes Magazin für elektronische Musik ja vor einiger Zeit eine Seite gebastelt habe, die nicht nur auf Wordpress läuft, sondern auch automatisch alle Artikel direkt bei Facebook und Twitter und wasweißichwonoch postet. Denn das Beste für einen Autoren, sei es ein – sagen wir mal: professioneller Redakteur, oder nur ein privater Blogger, ist doch: wenn möglichst viele Leute auf die Artikel reagieren und eine Diskussion dazu entsteht. Vor Facebook hat das beim Schweinkram sogar relativ gut geklappt. Zwischenzeitlich habe ich die Seite ja aber mitunter auch leider schleifen lassen so dass ich sie im letzten Juli quasi vollkommen ad acta gelegt habe.
Doch ganz ohne scheint es wohl aber auch nicht zu gehen. Seit einigen Wochen führe ich wieder einen tumblr-Blog, was prinzipiell eine tolle Sache ist, aber ich mir mittlerweile auch denke: warum nicht wieder das volle Programm? So freue ich mich nun also enorm, wieder zurück in der alten Umgebung – dem guten alten Schweinkram zu Hause zu sein. Und nun schaun wir mal, wie das hier so läuft.
Gut? Gut.
—
(*) ist natürlich gelogen
(**) auch gelogen
(***) gelogen
Ach ja: Ich bin mir noch nicht so ganz sicher, wie ich das hier mit der Privatsphäre der hier auftauchenden und mit nahe stehenden Personen, Firmen und Bands handhaben werde. Ich glaube, vorerst lass ich die Namen einfach mal weg, ich denke, wer mich kennt (und für solche Leute ist der Schweinkram ja auch eigentlich gedacht, alle anderen findens hier wahrscheinlich super-duper-langweilig), kann sich zusammenreimen, um wen oder was es hier gerade geht.
Wenn ich in den nächsten Wochen endlich mal wieder ein bisschen Zeit finde (die ich leider momentan eigentlich so richtig überhaupt nicht habe), werde ich hier und da auch noch ein bisschen am Outfit der Seite basteln. Also freuen Sie sich jetzt.

gefreut!
ich finde das gut.
oink.
schön ist das…. dann kann ich jeden tag schweinische sachen lesen und lautes piepsen hören… mein entertainment ist gerettet :-) danke an euch!
juhuu :)
Super!!!!!
Was ich noch sagen wollte…
Facebook ist zwar ein echter Kommunikationsstaubsauger, der schon mehrere Hobbyblogger auf dem Gewissen hat aber eines muss man doch mal klarstellen. Die Anzahl der Zeichen pro Eintrag ist begrenzt, das bedeutet, es wird automatisch oberflächlich, ob man will oder nicht. Für einige Themen ist das genau richtig, für andere Themen aber muss man etwas weiter ausholen um wirklich etwas rüberzubringen. Wenn du mal nen halbes Jahr Pause machst, ist doch sicherlich kein Thema, kannst es ja auch facebook verlinken und wir sind alle wieder da (wie ironisch).
Endlich. Scheiß auf Facebook, das nervt eh… :)