Und wieder da

schwein

Nachdem ich gedanklich mit dem Schweinkram seit einiger Zeit abgeschlossen hatte, ist vor ein paar Tagen – was etwa ein Dreivierteljahr nach dem letzten Eintrag ist – doch tatsächlich Folgendes passiert:

Freunde ziehen um. Ich trage also vollkommen unbedarft und mit Leichtigkeit die mittlerweile neunte Waschmaschine in den fünften Stock (*), da fragt mich doch ein weiterer Helfer, ob ich denn eigentlich noch meinen Blog schreiben würde. Ich stelle die Waschmaschine kurz ab (**), überlege (***) und sage dann: nein, das Thema hat sich mittlerweile überholt, ich finde Facebook ist eine ideale Sache, um all das, was man ins Internet so loswerden will, einfach mal loszuwerden. Und somit war in diesem Moment diese Angelegenheit für mich erledigt.

Über Nacht hat diese Aussage in meinem Unterbewusstsein allerdings irgendwie gearbeitet. Facebook… Internet… Wordpress… mal eben was sagen… Und als ich dann aufgewacht bin, wusste ich: der Schweinkram kommt zurück. Vielleicht liegt es daran, dass ich den Schweinkram eventuell sogar als eine Art halbes Lebenswerk sehe, ich schreibe ja schließlich schon seit 2003 mal mehr, mal weniger fleißig diesen Blog (wenn auch die ganz frühen und noch sehr sehr privaten Einträge mittlerweile an anderer Stelle archiviert und nicht mehr öffentlich sind). Dazu kommt, dass ich für ein bekanntes Magazin für elektronische Musik ja vor einiger Zeit eine Seite gebastelt habe, die nicht nur auf Wordpress läuft, sondern auch automatisch alle Artikel direkt bei Facebook und Twitter und wasweißichwonoch postet. Denn das Beste für einen Autoren, sei es ein – sagen wir mal: professioneller Redakteur, oder nur ein privater Blogger, ist doch: wenn möglichst viele Leute auf die Artikel reagieren und eine Diskussion dazu entsteht. Vor Facebook hat das beim Schweinkram sogar relativ gut geklappt. Zwischenzeitlich habe ich die Seite ja aber mitunter auch leider schleifen lassen so dass ich sie im letzten Juli quasi vollkommen ad acta gelegt habe.

Doch ganz ohne scheint es wohl aber auch nicht zu gehen. Seit einigen Wochen führe ich wieder einen tumblr-Blog, was prinzipiell eine tolle Sache ist, aber ich mir mittlerweile auch denke: warum nicht wieder das volle Programm? So freue ich mich nun also enorm, wieder zurück in der alten Umgebung – dem guten alten Schweinkram zu Hause zu sein. Und nun schaun wir mal, wie das hier so läuft.

Gut? Gut.

(*) ist natürlich gelogen
(**) auch gelogen
(***) gelogen

Ach ja: Ich bin mir noch nicht so ganz sicher, wie ich das hier mit der Privatsphäre der hier auftauchenden und mit nahe stehenden Personen, Firmen und Bands handhaben werde. Ich glaube, vorerst lass ich die Namen einfach mal weg, ich denke, wer mich kennt (und für solche Leute ist der Schweinkram ja auch eigentlich gedacht, alle anderen findens hier wahrscheinlich super-duper-langweilig), kann sich zusammenreimen, um wen oder was es hier gerade geht.

Wenn ich in den nächsten Wochen endlich mal wieder ein bisschen Zeit finde (die ich leider momentan eigentlich so richtig überhaupt nicht habe), werde ich hier und da auch noch ein bisschen am Outfit der Seite basteln. Also freuen Sie sich jetzt.

So.

Nun mal im Ernst, das bringt doch alles nichts mehr hier.

Ich glaube es waren bisher 6-7 Versuche, den Schweinkram umzukrempeln, neu zu konzeptionieren, anders aussehen zu lassen, andere Autoren mit an Bord zu holen und und und. Und? Nichts. Ich habe das Gefühl, die Zeit meines Blogs ist vorbei. Gerade in Zeiten von Facebook und Co., wo man “mal eben was zeigen” in einem Bruchteil der Zeit mit einer Vielzahl anderer Mitdiskutierer hinbekommt, habe ich den Spaß an diesem Blog leider verloren.

Das heißt natürlich nicht, dass ich den Spaß grundsätzlich verloren habe, ganz im Gegenteil. Aber Bloggen ist dann doch irgendwie so 2007.

Ich werde mir mal Gedanken machen, was jetzt genau mit der Seite passiert, ich denke, die Adresse www.schweinkram.com lässt sich bestimmt auch noch gut *hust* vermarkten. Dieser Blog kommt ins Archiv und das wars dann.

Danke, dass ihr immer mal vorbeigeschaut habt – und langelangelange hats wirklich Spaß gebracht. Aber jetzt ist wieder Zeit für neue Dinge.

Bis dann + viele Grüße
Stefan

Schlafende Tiere, Teil 2

Heute: ein Hamster.

Herrlich

Endlich mal wieder ein kleines Lebenszeichen von mir. Falls ihr euch fragt, was gerade so los ist — die Antwort kann nur lauten: so einiges. Ich bin nun endlich mit Natalie in eine prima und angenehm große Wohnung umgezogen, von deren Balkon ich euch gerade schreibe, dann habe ich mich mehr oder weniger Hals über Kopf selbständig gemacht (siehe www.stefangubatz.de) und zu guter Letzt bin ich gerade fast in so etwas wie eine Popstar-Position reingerutscht, dazu aber demnächst mehr…

Auf jeden Fall: es geht mir gut, es ging mir sogar schon lange nicht mehr so gut wie heute und demnächst gibts hier dann auch wieder etwas mehr zu lesen.

Feini? Feini!

Bis später!

Neue T-Shirts braucht der Mann

shirt

Und noch was…

Wie ihr vielleicht merkt, siehts hier gerade wieder etwas anders aus. Muss gerade mal so sein, ich mach gerade quasi eine Operation am offenen Herzen :)
Nach und nach wird hier wieder alles schön schweinisch.


Nachtrag: So. Fertig. Weiter gehts nach Plan.

Hachja

Bringt doch alles nichts. So ein überladener Quatsch, der viel zu kompliziert zu handeln ist… nee nee nee, liebe Freunde. Willkommen zurück beim Schweinkram, der einzigen Seite von Relevanz :)

Hier gehts nun also wieder weiter, würde mich sehr freuen, wenn ihr wieder dabei wärt…

Euer alter Kumpel
Stefan

Witz des Tages

Welche Tomaten kann man nicht essen?

Na? Na? Na? Die überraschende Antwort nach dem Klick!

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