Resümee, leicht verspätet

Ja, ich weiß, für einen Jahresrückblick ist es eigentlich schon zu spät. Dennoch will ich genau dies noch mal schnell tun,  bevor es wirklich zu spät und vergessen ist. Als Vorlage dient das Stö…gnnn… – ich KANNS nicht sagen! – der Fragebogen, der schon einige Zeit durchs Internet wandert. Dennoch praktisch und interessant. Also here we go.

Ach ja: über eure persönlichen Resümees freue ich mich natürlich auch immer sehr. Bei euch auf der Seite oder einfach als Kommentar hier drunter.

Zugenommen oder abgenommen?
Erst ordentlich abgenommen, dann wieder ordentlich zugenommen. Auf die Waage traue ich mich immer noch nicht.

Haare länger oder kürzer?
Vermutlich kürzer. Und weniger. Ich spiele übrigens gerade mit dem Gedanken, mal noch ne Stufe kürzer zu machen. Aber so ganz traue ich mich noch nicht…

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
In etwa so geblieben, aber ich würde mal sagen, ich habe meine Augen dieses Jahr noch mehr beansprucht, zumindest brennen sie dieses Jahr öfter mal wegen zu lange auf und so.

Mehr Kohle oder weniger?
Weil die Gema sich konstant geweigert hat, mir die komplette Asche rüberzuschieben, eher weniger. Ansonsten viel ausgegeben, aber auch viel gespart. Ach, das ist ja schon die nächste Frage.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Viel ausgegeben, in erster Linie für Autoreparatur / TÜV und (seufz) Steuern. Weniger dagegen für Schnickschnack und lieber ein bisschen gespart. 2008 war insgesamt auch eher das Jahr des mit-Geld-vernünftig-Umgehens. Und sowas aus meinem Mund. Ich bin entsetzt.

Mehr bewegt oder weniger?
Anfangs deutlich mehr, da ich mich verhältnismäßig regelmäßig zu McFit bewegt habe, dann deutlich weniger. Schweinehund, Motivation und son Zeug. Startet jetzt aber im Januar wieder.

Der hirnrissigste Plan?
Gerhard und mir Würstchenkostüme basteln zu wollen, damit wir beim Girls-and-Boys-are-Back-in-Town-Festival unter dem Namen “Die heißen Würstchen” auftreten konnten.

Die gefährlichste Unternehmung?
Mit einem offensichtlich mitten in einer Psychose steckenden, vollkommen betrunkenen und latent agressiven Vollasi während einer Technoparty über das Für und Wider von Behindertenbetreuung zu diskutieren.

Die teuerste Anschaffung?
Die TÜV-Plakette. Ansonsten hab ich mich dieses Jahr ziemlich zurückgehalten und lieber ein bisschen gespart.

Das leckerste Essen?
Hummer auf der AIDA. Meine Güte, Hummer. Leckerleckerlecker.

Das beeindruckendste Buch?
Habe jetzt nicht so fürchterlich viele Bücher gelesen. Aber wirklich beeindruckend… ich weiß nicht. Gut gefallen haben mir “Neue Vahr Süd” und “Die Zunge Europas”, okay fand ich “DoppelIch” von Guildo Horn, hat mich allerdings alles nicht so umgehauen. Viel zu schnell durch hatte ich “Wellness rettet den Bindestrich” von Katz + Goldt, was aber als Buch im eigentlichen Sinne für den Fragesteller wohl nicht wirklich zählen wird. Obwohl ja ich hier der Fragesteller bin. Deswegen: Knallerbuch, aber zu kurz.

Der ergreifendste Film?
Hm. Vielleicht “Lars und die Frauen”. “Brügge sehen und sterben” fand ich auch ganz schön, obwohl da am Ende ja doch noch ein bisschen rumgeballert wird, was ich wiederum doof fand.

Die beste CD?
Entweder “Death of a Typographer” von Byetone, “When Machines Exceed Human Intelligence” von Harmonic 313 oder “Rules” von The Whitest Boy Alive, wobei letzteres ja eigentlich noch gar nicht erschienen ist, aber ich dank meiner tollen Kontakte zur Redaktion einer großen Zeitschrift für elektronische Musik seit ein paar Wochen rauf und runter höre.

Das schönste Konzert?
Könnte vermutlich Guildo Horn in Köln gewesen sein. Sehr gut war aber auch das Camp Rhythmusgymnastik-Festival in Odonien mit Timid Tiger, Mambo Kurt und Eklyps. Allesamt angenehm unelektronische und tolle kleine Feelgood-Veranstaltungen.

Die meiste Zeit verbracht mit…
Mir selbst, dank Dortmund.

Die schönste Zeit verbracht mit…
Natalie. Na logo.

Vorherrschendes Gefühl 2008?
Geh endlich vorbei. 2008 zwängt sich nur zwischen das top-tolle 2007 und das jetzt anfangende, sehr schöne 2009.

2008 zum ersten Mal getan?
Steuererklärung gemacht. Auto über den TÜV gebracht. Mich über meinen Job bei der RL geärgert.

2008 nach langer Zeit wieder getan?
Mit den netten Tanten gespielt. Einen Liveact auf einer Technoparty gemacht. Berto Latsche getroffen.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können
Autoreparatur – sehr nervig und teuer. Telefonanschlussblödsinn mit der Versatel. Bewerbungsgespräch bei einer Kackfirma.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte
“Nehmt mich!” Ist allerdings noch in Arbeit.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe
Ich nehme mal an, das war der selbstgebastelte Adventskalender.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat
Es gab tatsächlich sehr viele Geschenke dieses Jahr. Die Schönsten waren aber immer die Kleinen. Ein selbst eingesungenes Lied. Ein toller warmer Schal. Eine selbstgestrickte iPod-Socke. Toll!

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat
Ich muss zugeben, ich bin ganz schlecht darin, mir sowas zu merken. Obwohl man sich sowas ja gerade merken sollte.

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe
Siehe oben.

2008 war mit einem Wort …
Lästig.

Musik liegt in der Luft

So hab beim Durchklicken durchs Archiv Stefans Auflistung gefunden und hab die Aufforderung gesehen, es ihm gleich zu tun. So ist natürlich viel aus dem Moment heraus und würde ich das in einer Woche schreiben, würden sicher andere Sachen dabei heraus kommen. Egal bin aber mal selbst gespannt was dabei heraus kommt. So denn here I go…

Gesucht ist ein Song …

… der Dich traurig macht: „Dritte Wahl“ – Mach die Augen zu

Wirklich ein extrem trauriger Song. Handelt um ein Mädchen türkischer Herkunft die in Deutschland einen fremdenfeindlichen Anschlag zum Opfer fällt und die Auswirkungen die die Tat auf die Familie hat. Wirklich ganz ganz traurig…

… bei dem Du weinen musst: „Roger Whittaker“ – Albany

So da muss ich nun nicht immer bei weinen, aber ich hab das tatsächlich einmal erlebt. Da war ich auf dem Schlagermove und bin irgendwie durch eine Mischung von Alkohol, schönem Wetter und Erinnerungen in eine sentimentale Stimmung gekommen. In diesem Zustand traf ich dann auf Albany. Tanzte hinter einem Wagen her und dann lief das Ding. Meine Tante, bei der ich viele schöne Stunden in meiner Kindheit verlebt hatte, hörte sehr gerne Roger Whittaker und alles das schlug auf mich ein und ich weinte hemmungslos…

… der Dich glücklich macht: „Blur“ – Song 2

Klarer Fall, wenn Song 2 läuft bin ich glücklich, denn das bedeutet nix anderes, als das St.Pauli ein Tor geschossen hat. Für die, die noch nie am Millerntor waren, nach einem Tor von St.Pauli läuft der Song. Gibt echt kaum was geileres, als mit einem lauten Whooo Hooo einen Torpogo zu fabrizieren…

… bei dem Du sofort gute Laune kriegst: „Madness“ – Night Boat to Cairo

Yeah, also das ist aber auch ein Kracher. Ska an sich ist in der Regel schon ein gute Laune Garant und dieses Ding lädt wirklich zum schwoofen ein. Schön auch die Steigerung zu Ende des Songs. Gibt von No Life Lost auch eine famose deutsche Version des Knallers, heisst da denn im Übrigen „Fähre nach Finkenwerder“

… bei dem Du nicht still sitzen kannst: „The Undertones“ – Teenage Kicks

Jaaaaaaaaaaa meine Damen und Herren, wenn das in Etablissements läuft wo ich mich gerade befinde dann laß ich alles stehen und liegen und bewege mich auf die Tanzfläche. Egal ob ich in Diskussionen verstrickt oder mit dem anderen Geschlecht im Nahkampf bin, mein Elvis-Bein muss dann Tanzen. I wanna hold her wanna hold her tight, get teenage kicks right through the night…

… der Deiner Meinung nach zu kurz ist: „Iron Butterfly“ – In-A-Gadda-Da-Vida

Eindeutig mit Siebzehn Minuten und Zehn Sekunden zu kurz geraten. Ansonsten kann ich sagen, dass ich es in der Regel in Ordnung finde, wenn ein Interpret der Meinung ist, dass das langt. Zum Beispiel eins meiner Lieblingslieder von Tocotronic (Die Welt kann mich nicht mehr verstehen) geht ca. 1:30 Minuten. Langt aber völlig, ich möchte gar nicht, dass das Teil länger ist. In sofern hab ich kein Song, der mir zu kurz ist. Gibt eher das Gegenteil, das mir Songs oft eher zu lang sind.

… der Dir etwas bedeutet: „Tocotronic“ – Drüben auf dem Hügel

Tocotronic hab ich Mitte bis Ende der 90er wirklich am meisten gehört und hat mir total viel gegeben. Besonders zu Drüben auf dem Hügel hab ich aber so was von viele Erinnerungen und Anekdoten die aber eher hier nicht hingehören. Bedeutet mir aber super viel das Lied…

…Ich warte dort auf Dich weil ich Dich mag, an unserem letzten Sommerferientag, ich warte dort auf dich weil ich Dich mag, an unserem letzten Sommerferientag!
Bis wir zusammen sind, bis wir, bis wir zusammen sind, bis Wir!!!

… den Du ununterbrochen hören kannst: -

Ich kann einfach keinen Song ununterbrochen hören. Kann das immer nicht nachvollziehen, wie einige das Können. 5x in Folge denselben Song. Da muss ich doch zumindest immer was anderes zwischen packen. Ich mein, ich höre ja auch Songs die ich gerade Klasse find durchaus mehrmals am Tag aber so?

… den Du liebst: „Gianna Nannini“ – Come un Angelo

Wow was für ein Song, Zeit für Gänsehaut. Eine noch junge Gianna Nannini haut dem Hörer etwas (kann ja kein Italienisch, deswegen weiß ich ja nicht was) um die Ohren, was total intensiv und schön ist. Könnte mir vorstellen, dass das was mit Liebe zu tun hat. Aber vielleicht ist es auch nur der Einkaufszettel für den Supermarkt am nächsten Tag. Wenn dem so ist, möchte ich auch einen Menschen haben, der mir genauso den Einkauf diktiert…

… den Du besitzt, aber nicht magst: „Michael David“ – Liebeslied

Was mich da geritten hat, als ich mir die gleichnamige Maxi-CD gekauft hab, kann ich wirklich nicht mehr ermitteln. Was für ein Scheiß. Ein Typ der an der Harfe sitzt und darauf herumklimpert. Im Hintergrund dann noch Synthi-Klänge. Nein Nein Nein, verdammt ich hab doch zu der Zeit eher Metallica und Guns N’ Roses gut gefunden. Was soll den so was?
michael-david-liebeslied.jpg

… dessen Text auf Dich zutrifft: „Kettcar“ – Landungsbrücken Raus

Naja der Text trifft nun eher nicht auf mich zu aber der Refrain zumindest, der da lautet, „an den Landungsbrücken Raus, dieses Bild verdient Applaus!“. Nun ja ich fahr ja immer mit der U-Bahn (die allerdings zu dem Zeitpunkt überirdisch verläuft, Stichwort Hamburger Hochbahn) zum Millerntor und da komm ich auch an der Haltestelle Landungsbrücken vorbei. Ich hab dann immer das Lied im Ohr und eher selten steig ich auch aus. Ist aber echt schön, Blick auf die Elbe und die vielen Schiffe und bei schönen Wetter, herrlich sag ich Euch. Innerlich gebe ich dann nämlich allen Personen die Aussteigen Beifall…

… von einem Soundtrack: „Jan Plewka“ – Was dich so verändert hat

Ist auf dem Soundtrack von „Die Welle“ mit drauf. Läuft im Film im Abspann. Davor ist ja grade dieses echt starke / intensive Finale gewesen vom Film. Hab selten einen Song im Abspann gehabt, der so gut gepasst hat. Ich kannte den Song vorher nicht, aber das hat mich echt beeindruckt im Kinosaal. Plewka ist übrigens der ehemalige Sänger der von mir verehrten Band Selig und ja echt gut. Klasse Song…

… den du schon live gehört hast: „Die Sterne“ – Wenn dir St.Pauli auf den Geist fällt

Hab ja nun schon wirklich viel Live gesehen, dieser Song und das Konzert wird aber auf Ewig einen Ehrenplatz haben. Wenn ich irgendwann alt und tüdelig bin, wird diese Erinnerung hoffentlich eine der letzten Sein, die sich in Wohlgefallen auflöst. Den Abend hat einfach alles gepasst. Und wenn ich sage alles, dann mein ich auch alles. Die Leute mit denen ich da war, die Menge an Alkohol, Mädchen, Yeah Yeah Yeah und die Location. War nämlich in Fresenhagen beim Rio Reiser Anwesen. War einfach magisch die Atmosphäre. Die Sterne auch in Höchstform. Diese Ballade war der Abschluss und nur Frank Spilker mit seiner Klampfe auf der Bühne. Herrlich…Wenn ich einen Tag wählen müsste den ich, analog zu „und täglich grüsst das Murmeltier“ wieder und immer wieder erleben würde, ist dieser Tag ein großer Favorit!

… der nicht auf deutsch/englisch ist: „Los Fastidios“ – Animal Liberation

Eine Sharpskin Band aus Italien die dafür bekannt ist, die Sache auf den Punkt zu bringen. Live wirklich immer eine Klasse für sich. Hier ihr Beitrag zum Thema Tierrechte. Das Video könnte für einige die eher schwache Nerven haben unter Umständen nicht das Richtige sein, aber hey, warum die Augen vor der Realität verschließen.

… der von einer Frau gesungen wird: „Shakespears Sister“ – Stay

Naja gut, der Song wird von zwei Frauen gesungen, aber egal. Ist einer der genialsten Titel die glaube ich je zum Thema Liebe herausgebracht wurde. Klasse auch der Wechsel in der Mitte des Songs. Hab den Damals im England Urlaub anno `92 im dortigen TV gesehen und war total geplättet und hab mir die Scheibe dann in der britischen Hauptstadt London gekauft. Bei Tower Records. Schön einfach nur schön…

… eines Solokünstlers: Serj Tankian – „Sky is Over“

War ja erst ein bisschen skeptisch ob Serj Tankian (Frontman von System of a Down) auch solo ne gute Platte herausbringt, aber das hat er und wie. Bis auf einen Song ist das Album klasse, abwechslungsreich und na ja eben gut. Sky is over gefällt mir da nun am allerbesten…

… Deiner Lieblingsband: -

Hab eigentlich keine Lieblingsband, sondern echt viele auch wenn sich das immer blöd anhört. Ist nun aber mal leider so. Mit 13 und 14 hätte ich sicher Die Toten Hosen und Die Ärzte genannt, dann irgendwann Metallica, The Bates, Wizo um dann irgendwann Tocotronic zu sagen und jetzt ja jetzt halt einfach keine Lieblingsband mehr zu haben. Alles hat seine Zeit und einiges ist immer noch magisch. O ja!!!

… aus Deiner frühesten Kindheit: „Robin Gibb“ – Juliet

Hab ja grade schon das Wort magisch genutzt und dieses Lied fand und find ich magisch. Hab ja mit 4 – 5 Jahren angefangen den Kinderliedern abzuschwören und mich der Popmusik zuzuwenden. Juliet war eins meiner ersten Lieblingslieder und eine meiner ersten Platten. Auch das Video fand ich total toll (achja, manchmal ist es schön einfach die Erinnerungen so zu belassen wie sie sind. Hab mir das Video vor ca. 5 Jahren mal wieder angeguckt und das ist gar nicht so grandios wie ich das in Erinnerung hatte. Hat irgendwie was von der Intensität der Kindheit verloren. Naja ein Hauch der Gefühle von Früher konnte ich dennoch erhaschen!). Dann der Schock. Mein Bruder rauschte unbeabsichtigt mit einem Drehstuhl über die sich am Fussboden befindliche Scheibe und zerbrach diese in Dreiundzwanzig Stücke. Ein Drama. Es war ungefähr 1988 und ein zehnjähriger konnte diesen Song dann erstmal nicht mehr hören. Im Radio lief das Teil wegen nicht mehr gegebener Aktualität nicht mehr und für Oldie Privatsender (die es im Übrigen zu dem Zeitpunkt in S-H auch gar nicht gab) tja wars einfach zu neu. Internet gabs nicht und der einzige Second Hand Plattenladen in Husum führte die Scheibe nicht ja und die anderen Läden ja eben wegen zu Alt auch nicht. Ein Dilemma. 1992 konnte ich denn zumindest ein Teil des Liedes aus dem Radio aufzeichnen und ich glaube es war 1996 oder 1997 da hatte die Schülervertretung der TSS ganz ganz viele Singles aus Musikboxbeständen aufkaufen können und packte zu der Schülerzeitung ne Single bei. Hab da alle Bestände im SV-Raum durchgeguckt und unfassbarer Weise war da Robin Gibbs Juliet mit bei. Hab mir die Single geschnappt und hab total glücklich den Rest des Unterrichtstages geschwänzt und bin nach Hause gefahren und hab Juliet gehört. Einer der schönsten Tage in meinem Leben…

… den Du Deinem Schwarm vorsingen würdest: „Tocotronic“ – Ich möchte Irgendetwas für Dich sein

Ist doch zumindest schon mal was wenn man jemanden zumindest irgendetwas bedeutet. Ist besser als nix. By the way fantastischer Song von Tocotronic. Passt auch zu der Rubrik was ich mal Live gesehen hab. Letztes Lied von ihrem Gig in Roskilde 1997. Schön wars…

… zum Küssen: „David Bowie“ – Wild is the Wind

Tja das war eine der wirklich seltenen Momente das ein Song einfach perfekt gepasst hat. War einfach eine unfassbare Magie dieser Song (Bowie haucht den Text ins Mikro und verbreitet eine Mischung aus knisternder Erotik und mühsam zurückgehaltener Geilheit) im Zusammenspiel der Zärtlichkeiten mit einem traumhaften Mädel. Geht glücklicherweise auch ein bisschen Länger der Song. Aber so was kann man ja nicht planen. Der besagte Song ist der 4te auf der Plattenseite. Wenn ich jetzt gleich Wild is the wind aufleg, müsste ich das Mädchen ja schon nahezu überfallen und wenn ich die Seite von vorn Aufleg muss dann ja der richtige Zeitpunkt abgepasst werden. Nahezu unmöglich. Kann ja auch schlecht sagen, hier warte mal noch bis zum nächsten Lied. Ne Ne Ne…Daher ist die Rubrik eigentlich dem puren Zufall überlassen…

… zum Kuscheln: „Cannibal Corpse“ – Hammer Smashed Face

Ist natürlich quatsch. Letztendlich find ich man kann zu nahezu jedem Lied kuscheln und fummeln, selbst bei „Da steht ein Pferd auf dem Flur“ von Klaus & Klaus!

… der Dich an Deinen letzten Liebeskummer erinnert: „Rosenstolz“ – Herzensschöner

Ja muss ja nun nicht ins Detail gehen, allerdings bin ich der Meinung damit es wieder aufwärts gehen kann, muss man erstmal ganz unten sein. Das oben genannte Lied hilft dabei. Silke Bischoff kann ich auch empfehlen. Achja und wenn es einem besser geht ist „Nimm deine Traurigen Lieder und schmeiss sie in den Mülleimer“ von Dackelblut auch echt der Renner…

… der von Sex handelt: „Jane Birkin & Serge Gainsbourg“ – Je t’aime moi non plus

Meine Herren, dass ist doch mal wirklich ein Hit. Die beiden Interpreten stöhnen sich da durch den Song das man meinen könnte sie haben wirklich ne flotte Nummer im Tonstudio geschoben. Kann man ja nun nicht andauernd hören und ist beim ersten Rendezvous auch etwas brenzlig das Teil aufzulegen, wenn man nicht mit der Tür ins Haus fallen möchte. Bin nun der französischen Sprache nicht mächtig und weiß nicht was die da von sich geben, glaub aber nicht dass sie das Fernsehprogramm oder den letzten Papstbesuch ausdiskutieren…

… der Dich an Deinen Urlaub erinnert: ??? – ???

Ja da sind nun mehrere, da ich meinen letzten Urlaub ja in Köln beim letzten Karneval verbracht hab. Und zu was ich da lauthals mitgeschunkelt und mitgesungen hab kann ich da nur vermuten. Egal war auf jeden Fall total toll, ein rundum gelungener Urlaub. Dibbel Dabbel sozusagen. Nun ein Lied ist mir besonders in Erinnerung geblieben, weiß aber nicht wie das hieß und von wem das ist. Das Teil ist aber ähnlich aufgebaut wie „Goethe war gut“ von Rudi Carrell nur irgendwie schlüpfriger. Die „problematischen“ Passagen werden aber ausgespart und durch ein gut singbares „Lalalalalala“ ersetzt. Herrlich…
stefan-und-ich-koln-2008.jpg

… der Dir peinlich ist, dass Du ihn gut findest: „Reamonn“ – Supergirl

Reamonn ist ja nun wirklich so ziemlich das unspektakulärste was man sich neben Phil Collins so vorstellen kann. Unterhaltsam wie ne halbe Kiste Leergut. Ärgere mich immer wieder, das ich mitsumme wenn Supergirl läuft und ich mir eingestehen muss das mir das Lied gefällt. Wie sieht eigentlich der typische Reamonn-Fan aus? Trinkt vermutlich Mineralwasser mit wenig Kohlensäure, wählt F.D.P. und träumt vom Haus mit Garten …

… den Du gerne beim Aufstehen hörst: -

Höre in der Regel beim Aufstehen keine Musik. Erst nach dem Frischmachen und Kaffeekochen kann das dann losgehen. Da ist dann allerdings alles möglich, hab keinen typischen Aufstehhit…

… zum Einschlafen: „Pulp“ – The Fear

Zum Einschlafen höre ich Hörspiele und zwar Ausschließlich. Bin allerdings mal beim Hurricane Festival bei Pulp eingeschlafen. Ist mir eigentlich schleierhaft wie das passieren konnte, den ich mag Pulp sehr gerne. Es wollte aber von meinem sozialen Umfeld niemand mit mir zum Konzi gehen und so hab ich mir das am Rand auf den Tribünen des Eichenrings gemütlich gemacht und bin dann einfach weggedämmert. Tja weiß nun nicht welches Lied das war, aber mir gefällt The Fear grade ganz gut…

… den Du gerne beim Autofahren hörst: Placebo – Every Me and every You

Ja das höre ich gerne zum Autofahren. Tu ich jetzt nicht speziell beim Autofahren rein, aber wenn das mal läuft denk ich, ja kann man wirklich gut zum Autofahren hören. Auch übrigens als Beifahrer bei einem Bier empfehlenswert.

… der Dir schon mal in einer Situation geholfen hat: „Marianne Rosenberg“ – Marleen

Ich kann besonders gut aufräumen, wenn ich Marianne Rosenberg höre. Warum das so ist kann ich nicht sagen, ist aber ein Fakt. Die Hausarbeit wie putzen, abwaschen, saugen, etc. geht einfach einfacher von der Hand. Marianne hilft, versprochen…

… dessen Video Du als letztes im Fernsehen gesehen und sehr gut gefunden hast: Sinead O’ Conner – Nothing Compares 2 U

Guck so gut wie nie Musikvideos, nicht weil ich das nicht mag, sondern die Möglichkeiten sind einfach nicht gegeben. Schalt ich MTVIVA an, laufen ja nie Musikvideos und wenn doch, dann gefällt mir das meist nicht. Hab jetzt Satellitenfernsehen und da bin ich über nen guten Sender gestolpert (Name vergessen) und da lief letztens das Video von Sinead O’Conner und das hatte ich ewig nicht mehr gesehen. Hat mir ausnehmend gut gefallen, ist ein ein klasse Stück. Außerdem finde ich Frauen mit einer Glatze äußerst attraktiv!

… den Du immer wieder hören musst (kannst): „Joy Division“ – Love will tear us apart

Begleitet mich auch schon lange und ist m.E. einfach eines der besten Stücke der Musikgeschichte. Ist ja nun alles andere als optimistisch, aber die Stimmung von Hoffnungslosigkeit und Resignation kommt einfach genial rüber. Auch unbedingt tanzbar und wenn man als DJ mal nicht weiter weiß, das Lied geht immer.

… der Dich nervt: Verschiedene Songs die ich in meinem Jugendheim hören muss

Tja also was da einem manchmal um die Ohren gehauen wird ist ja nun nicht mehr feierlich. Sagt einem der Interpret „Frauenarzt“ was? Sowas wirklich abstoßendes hab ich echt noch nicht gehört und bin da an und für sich nicht empfindlich. Echt schlimm. Naja und bei anderen Sachen find ich halt die Musik nervig. Viele stehen ja auch auf Tokio Hotel, Nevada Tan oder Jimmy Blue und so’n Kram. Nervig aber harmlos…

… der dich rasend macht: „Lotto King Karl“ – Hamburg meine Perle

Ich hasse den HSV, ich hasse den HSV, ich hasse den HSV und somit auch die Musik von Lotto King Karl und sämtliche Scheiße die im Stadion an der Müllverbrennungsanlage so läuft. Ätzende Scheiße das…
Achja: HAMBURG IST BRAUN-WEISS!!!

… den Du von einer/m Freund/in lieben gelernt hast: „Cucumber Men“ – Schlagartig

Kann ich im Prinzip ganz viel nennen, aber Songs die von Mädchen kommen sind meist emotional stärker belegt. Schönes Lied, schöne Erinnerungen…
cucumber-men-schlagartig.jpg

… den du magst, aber die Band nicht: „Gentleman“ – Superior

Gentleman ist natürlich so gesehen keine Band, aber egal. Das Lied find ich gut, ohne Frage. Bekomm ich sogar gute Laune von. Gentleman selbst find ich aber ätzend. Mag den Heini nicht…

… den du gerade hörst: „Chefdenker“ – Ü30-Disko

Geiler Song der Kölner Punk-Kombo. Text ist auch kurz abgehakt: „DJ Giovanni, DJ Jasmin, DJ Manni, DJ Jaqueline! Ich wollt dich nur mal unverbindlich fragen, haste irgendwas von Westernhagen?“

… einer Band, die es (so) nicht mehr gibt: „Die Toten Hosen“ – Testbild

Natürlich gibt das Die Toten Hosen noch, aber solche Platten wie „Unter Falscher Flagge“, „Damenwahl“ oder „Ein kleines bisschen Horrorschow“ wird es einfach nicht mehr geben. Von Zeit zu Zeit gibt das immer mal wieder ein gutes Stück und die neuen Alben kann man sich auch anhören aber es kickt mich nicht mehr (so). Insofern passt die Überschrift sehr gut auf die Hosen. Egal geh im November dennoch aufs Konzert in Hamburg und freu mich auch drauf. Live immer noch gut (auch wenn man sich da langsam an die Rolling Stones vom Alter her erinnert fühlt) und ne Klasse für sich.