Zwei etwas seltsame Minimal-Tracks präsentiert uns der alte Rave-Held Oliver Lieb, der sich jetzt ganz dem Zeichen der Zeit gebeugt und die 808 Bassdrum neu entdeckt hat. Doch gerade Feelin´ bleibt durch seine markanten Vocals und die flirrenden Sounds die an irgendeine Autotune-Nummer auf Fumakilla erinnern, im Gedächtnis. Die Flipside finde ich dagegen etwas konfus und kann sich nicht so recht entscheiden, in welche Richtung sie will. (3/6) Sanomat
Thugfucker haben sich durch ihr letztes, doch etwas cheesy anmutendes Release “The Dance” anscheinend etwas Kohle zur Seite legen können, so dass sie jetzt die erste Nummer auf eigenem Label veröffentlichen können. Diese schlägt einen sehr offensichtlichen 80er-Weg ein, was mich eher weniger interessiert, da zu oft gehört und von meinen Ohren schon automatisch ignoriert wird. Gott sei Dank gibts aber noch den Prudo Remix, der das Original sehr frei interpretiert und daraus einen funktionellen und streckenweise sogar fast euphorisierenden Track abliefert. Als Bonus gibts noch eine Variation des Originals, die aber ähnlich belanglos wie der Haupttrack ist. Für den Remix gibts aber immerhin (4/6) Sanomat
Als Minimal Funk House klassifiziert der Waschzettel die neue Platte von James Flavour und trifft damit den Nagel auf den Kopf. “Da Ride” auf Seite A ist ein prima Arschwackel-Track, der durch seine housigen Synth-Elemente und die schunkeligen Drums nicht nur die Lounge hellhörig macht. Der Dance-DJ wird sich aber wohl eher für den Jimpster Remix auf der Flipside entscheiden, dieser packt noch ne Ladung Funk mit drauf und rhythmisiert das Original-Thema etwas Floor-kompatibler. Schicke Nummer. Und auch der letzte Track namens “Raise The Roof” kann noch mal einiges. Dieser behält die Tanzbarkeit und die Chords des Remixes bei und wird sicherlich für die ein oder andere Schweißperle sorgen. (5/6) Zamboni