Archive for April, 2006

Okay, Intro und Outro schenken wir uns mal und kommen gleich zur Sache: Die zwei Tracks auf der neuen Freude am Tanzen bieten gewohnt soliden Wighnomy Brothers-Stuff, der gar nicht mal so sehr verquirlt ist, sondern sich schön gerade seinen Weg durchs Gehege groovt. Monotone Klonk-Basslines und kleine Melodie-Breaks auf Seite A und ebenso düstere Basskombinationen mit schicken metallischen Drums auf Seite B machen die Moppal Kiff-EP zu einem weiteren gelungenen Release, auf den sich Fans sowieso stürzen werden. Nicht wirklich revolutionär, aber immerhin schick. (5/6) Sanomat

Ich hätte ja nicht gedacht, dass irgendjemand mal auf die Idee kommen würde, Remixe zu Kosis geradezu übermenschlichen Album “Wo die Rammelwolle fliegt” zu machen (okay, erwartet hätte ichs vielleicht noch von “Zuviel Zeit”), aber dass gerade der “Grundton” für Michael Mayers Remixwahn herhalten musste, überrascht mich dann doch. Aber umso besser, Mayer hält sich angenehm frei an das Original, verwurstet einzelne Sprach- und Gesangversuchs-Fetzen und bastelt einen seltsamen und geräuschgeschwängerten Minimal-Schleifer, der interessanterweise sogar den Hörspielcharakter der Vorlage behält. Robag Wruhme geht seine Aufgabe schon klassischer an und zaubert einen wunderschön schwebenden und harmonischen Minimaltrack aufs Parkett, der im Vergleich zu Seite A deutlich leichter zu konsumieren ist. Als Bonus gibts noch einen relaxten Track von Koze und dem Hamburger Handicap-Projekt Station 17, der auch noch mal sehr schick ist und das Paket ist geschnürt. (5/6) Sanomat

Stefan Gubatz

Levon Vincent - Love Technique/Air Raid (Ovum)

Auf Josh Winks Ovum-Label ist doch wirklich Verlass, wenn es darum geht, einfach nur ehrliche und prima oldschoolige Acid-Nummern abzugreifen. Auch die neue Platte von Levon Vincent ist da keine Ausnahme, diese beschränkt sich nämlich lediglich auf die gute alte 303-808-Kombination mit einigen, wenigen Effekten und heruntergepitchten Vocals und ist somit nicht mehr aber auch nicht weniger als eine gelungene Sammlungserweiterung für alle Acidheads - wie auch mich, hehe. “Air Raid” auf Seite B hat sogar noch leichte Poker Flat-Anleihen, so dass sich diese Platte auch ausgesprochen gut im Minimal-Kontext macht. Ovum-Kenner greifen natürlich blind zu, alle anderen, die sich an der 303 immer noch nicht sattgehört haben, sollten durchaus mal ein Ohr riskieren. (5/6) Sanomat

Stefan Gubatz

DS - No Fear EP (Overdrive)

Angesichts der No Fear EP von DS muss ich mich doch wirklich ernsthaft fragen, warum ich bisher den Releases des Overdrive-Labels lieber aus dem Weg gegangen bin. So kann man mal sehen. Denn was sich mir auf Seite A auftut, ist aufrichtiger, ehrlicher Acid, der vom ersten Moment an druckvoll und mit einem fiesen Grinsen auf den Lippen gekonnt mit den Reglern der guten alten 303 herumspielt und dazu treffende Beatkonstruktionen droppt. Ausgesprochen schick und funktionell. Die beiden B-Seiten-Tracks sind dagegen wesentlich verhaltener und sind aufgrund ihrer sparsamen Instrumentierung und Arrangement eher in der Minimal-Ecke anzusiedeln. Die Platte wird aber ganz klar wegen der A-Seite gekauft, damit wir uns da mal richtig verstehen! (5/6) Sanomat

Stefan Gubatz

Pia Lund - Der Himmel (Metropol)

In versammelter Dreisamkeit erscheint jetzt das Remixpaket zum einschmeichelnden Song “Der Himmel” von Pia Lund, die nicht zuletzt aus ihrer Zusammenarbeit mit Phillip Boa bekannt ist. Der Console Remix erschien ja bereits 2001 auf ihrer CD “La Folie Angélique”, dieser ist angenehm minimal gehalten, in kurzen Momenten atmosphärisch und passt einfach. Metropol Division beschränken sich eher auf eine Dub-Version und lassen die Vocals größtenteils außer acht, lediglich die Harmoniefolgen bleiben bestehen. Abschließend legen Monoroom noch einen harmonischen TechHouse-Mix mit ins Körbchen, der immerhin kurz etwas Gesang aufflackern lässt, aber doch sehr eigenständig daherkommt. Trotz allem zieht mich irgendwie nur der Console Remix in seinen Bann, dafür dann aber so richtig. (5/6) Sanomat

Es sind schon einige Tage vergangen, dass sein Album “Kill Your Radio” erschienen ist, doch jetzt scheint der Zeitpunkt gekommen zu sein, dass die Tracks des Manns, der so porno ist, dass man ihn eigentlich bei Beate Uhse bestellen können sollte, mal nach Strich und Faden in die Remix-Mangel genommen werden. Dies erledigen Mix Machine, The Hacker und Electrosexual, wobei insbesonders erstere sich die goldene Krone aufsetzen dürfen - der Mix Machine Remix von “Kill Your Radio” schafft eine Punktlandung durch seine angezerrten und leicht schiefen Synths, die sich in den momentan so präsenten ElectroTech-House-Sound perfekt einfügen. Kann durchaus ein Höhepunkt im Set ausmachen. Der Remix von The Hacker klingt hingegen typisch nach The Hacker, was ja nichts schlechtes sein muss, nur mit dem “Lovely Toy”-Remix von Electrosexual kann ich mich nicht anfreunden, da bleib ich lieber beim Original. Dank Seite A gibts (5/6) Sanomat

Stefan Gubatz

Remute - Please Say Something (Ladomat 2185)

Remute hat auf Ladomat endlich ein Label gefunden, auf dem er sich dank erstklassiger Releasepolitik und gelungenem Artwork komplett wohl fühlen kann. Als Auftakt zu seinem demnächst erscheinenden Album ist “Please Say Something” eine von drei Vinyl-Auskopplungen, die erwartungsgemäß süß-verspielt sind und doch den menschlichen Tanzinstinkt charmant ansprechen. Doch der Reihe nach. Die Original-Version des Titeltracks befindet sich auf der B-Seite, diese featured neben einer Computerstimme fast schon kitschige, aber herrlich euphorisierende Melodien. Auch “Emigrate To The Moon” schunkelt lässig discoid im ähnlichen Gusto daher. Den Vogel schießt allerdings der Remix von Techno-Spaßvogel Nr. 1 Christopher Just auf Seite A ab. Dieser zersägt mit einer unverschämt direkten Synth-Bassline den Floor in Schutt und Asche und wenn das mal nicht einer der Hits des Sommers wird, dann weiß ich auch nicht. Super Paket, das einen nervös zappelnd auf das Album warten lässt. (6/6) Sanomat

Stefan Gubatz

Thugfucker - The Dance (WasnotWas 010)

Alle paar Jahre scheinen immer mal wieder ein paar Leute der Meinung zu sein, irgendwelche Musik-erklär-Tracks produzieren zu müssen. “How To Dance” von den Bingoboys ging ja noch irgendwie, an den Music Instructor erinnere ich mich allerdings nur noch mit Grausen. Einen ähnlich debilen Text wie letzterer liefern Thugfucker auf “The Dance”, Zeilen wie “Let your hips move, left and right” usw. sprechen für sich. Zu alledem sind auf dem Backcover sämtliche Tanzschritte in bester Macarena-Manier aufgezeichnet, damit auch jeder weiß, was zu tun ist. Ich spar mir dazu mal den Kommentar. Der Track selbst ist hingegen ganz nett, wenn eben nur der beknackte Text nicht wäre… Diesen greift dann leider auch noch Mr. Negative in seinem, sogar ziemlich rockenden Remix auf und zieht somit das intellektuelle Niveau auf dem Floor ziemlich runter. Hoffen wir mal, die Crowd hört nicht so genau hin, denn insbesondere der Remix taugt prinzipiell bestens für die Peaktime. (4/6) Sanomat

Stefan Gubatz

HeK - popPadom Preach (RSB 4)

Klicker-klacker-blipp-blipp! Der Original-Mix ist so tropfend-minimal, wie es momentan nur geht, aber leider nichts für mich. Viel interessanter wird der Female Remix auf Seite B, der rein vom Härtegrad und Druck meines Erachtens viel eher der Mix für die Jungs ist. Dieser klickert zwar auch fleißig, aber das ganze Soundkonstrukt drum herum ist wesentlich interessanter - und funktionaler. Prinzipiell passiert über die gesamte Spielzeit auch nicht viel mehr als dass eine leicht modulierte Bassline röhrt und ein paar Drums trommeln aber irgendwie schiebt und drückt es als gäbe es kein Morgen. Gefällt sicherlich nicht nur mir. (5/6) Sanomat

Stefan Gubatz

Agaric - Surfacing (Kontra Musik 01)

Na, da beschert uns Patrik Skoog ja mal wieder ne leckere Platte. Gleich “Subaquatic Mechanic” auf Seite A fällt auf durch seine herrlich verschrobene und leicht kauzige Bassline, zudem groovt der Track so lässig-lasziv, dass es eher eine schlechte Idee wäre, den Track nicht in möglichst vielen Sets einzubauen - Instant Hit? Mal abwarten. Etwas deeper wirds auf der Rückseite, dort klonkt eine leicht metallische und stellenweise atonale Melodie zum subtilen Beat-/Basslinegerüst, außerdem gibts zu guter Letzt noch ein Downbeat-Experiment auf die Ohren, das für manchen evtl. interessant sein könnte, für mich isses allerdings nix. Trotzdem: Solides Futter auf beiden Seiten und somit gibts gerechtfertigte (5/6) Sanomat

Dennis Karimani alias Remute strikes again. Mit im Gepäck hat er Sängerin-Kollegin Morbid Monja, die nach längerer Babypause endlich mal wieder von sich hören lässt. Ihre gemeinsame Kollaboration heißt “Everyone Suffers” und kommt zusammen mit zwei weiteren Tracks aus dem Hause Karimani, die - Remute-Fans wissen bescheid - mal eher verspielt, dann wieder sehr treibend aus der breiten Masse der TechHouse-Tracks herausstechen. Seite A nimmt sich Zeit für mehrere ausgedehnte Breaks, in denen der Gesang voll und ganz zur Geltung kommt, man erahnt eine gewisse Ehrfurcht, die Produzent für Sängerin empfindet, die B-Seiten-Nummern sind da schon etwas tooliger und insbesondere “Noone” erobert durch seine klonkig-monotone Stab-Line auf Anhieb nicht nur mein Herz, sondern auch meine Plattentasche. (5/6) Sanomat

Zarah von Word and Sound schreibt im Infotext, sie verwettet ihre Goldzähne, dass diese Platte ein Underground-Klassiker wird - die Wette geh ich doch gerne mit ein, obwohl ich dass auch gar nicht mal ausschließen will, denn der Original Mix hat in der Tat das Zeug zu einem kleinen Hit, nette Drums, die richtige Portion Funkyness und eine prägnante Melodie. Doch insbesondere der Donnacha Costello Remix auf der Rückseite zieht mich irgendwie in seinen Bann, denn dieser verzichtet auf die gängige 4/4-Bassdrum, sondern klöppelt sich sehr viel subtiler durch Raum und Zeit. Als Bonus gibts dann noch einen Mix, der dem Original ziemlich ähnlich ist, evtl. ist es sogar noch mal der A-Seiten-Mix, damit faule Leute die Platte nicht extra umdrehen müssen. Wie praktisch. Ich geb mal (5/6) Sanomat

Als hätten sie nie für ein anderes Label produziert, fügt sich das Debut der beiden in London stationierten Producer Dan Berkson und James What nahtlos in den Poker Flat-Katalog ein. Ihr gemeinsames Debut ist dementsprechend funky, minimal und trotzdem treibend und die hier enthaltenen Tracks können durchaus als eine Art Schnittmenge des Sounds der Labels Einmaleins und Treibstoff gesehen werden, wo James What bisher schon veröffentlicht hat. “If I Was A Man”, der erste B-Seiten-Track klingt sogar ein bisschen nach dem Guido Schneider-Remix des Bug´schen Loverboys - so kann man sagen: Mission erfüllt, die Herren sind angekommen. Solide, sehr typische Poker Flat-Nummer. (4/6) Zamboni

Stefan Gubatz

Alex Under - Fe En Erratas (Trapez 062)

Seite A der neuen EP des vielbeschäftigten Produzenten Alex Under (lt. Aussage des Labels der “Plastikman Spaniens” - ich liebe Pressetexte!) zieht mit seiner an Random-Sequenzen erinnernden Melodie und der subtilen Bassline stetig an und beweist spätestens ab der Hälfte durch die Open HiHats seine treibende Qualität, die sicherlich für einiges Aufsehen auf dem Floor sorgen wird. “El Danubio Universal” auf Seite B verlässt sich auf seine massive Bassdrum, die flockigen Chords und eine weitere zufällig wirkende Klimper-Melodie, trifft aber auch damit den Nagel auf den Kopf. Wird sicherlich wieder in zahlreichen Playlists zu finden sein. (5/6) Sanomat

Stefan Gubatz

Mark Henning - Curveball EP (Einmaleins 011)

Trotz des momentan etwas vorherrschenden Hypes um das Label Einmaleins, bin ich doch immer etwas skeptisch, was neue Releases angeht. So auch bei der Curveball EP, deren gleichnamiger A-Seiten-Track mich grundsätzlich erst mal nicht wirklich berührt, dann aber ab der Hälfte eine sonderbare Bassline-ähnliche Melodie einfließen lässt, die auf einen Schlag meine Aufmerksamkeit erhascht. Dass das ganze Ding zudem ziemlich schmissig groovt muss ich ja wohl nicht sagen, einmaleins-Freunde wissen was sie erwartet. So schnipselt und frickelt auch “Kartoffelzuppe Smackdown” auf Seite B in bester Tradition weiter und beschert dem geneigten Minimal-Liebhaber ein weiteres leckeres Mahl. (4/6) Sanomat

Stefan Gubatz

G-Man - The Way You Move (WIR 002)

Ich muss sagen, über die Releases des neuen Labels WIR, hinter dem einmal mehr der umtriebige Marcel Janovsky steckt, freue ich mich sehr, was nicht nur an der Ansässigkeit in meiner zweitliebsten deutschen Großstadt Köln und dem gelungenen Artwork liegt, sondern natürlich auch an der Qualität der dort veröffentlichten Musik. Für Katalognummer 2 konnte man den ehemaligen LFO-Mann Gez Varley aka G-Man gewinnen, der auf zwei Tracks verteilt atmosphärische Soundlandschaften mit gut tanzbaren Drums kombiniert. Vergleiche mit dem Sound des Frankfurter Labels Phono Elements kann man sicherlich an vielen Stellen ziehen, letztendlich sind die Tracks von G-Man allerdings wesentlich nervöser, zappeliger und noch ein bisschen mehr auf Richtung Dancefloor zielend. Ganz getreu des Mottos “Wir im Rhythmus” - ich reihe mich gerne mit ein. (6/6) Sanomat

Stefan Gubatz

Kaliber (Kaliber 01)

Yeah, das Zusammenspiel zwischen Drums, Bassline und Melodie auf Seite A stimmt einfach und ich muss mich gerade doch sehr beherrschen, nicht euphorisch durch mein Wohnzimmer zu tanzen. Auch die beiden, genau wie ihr Urheber namenlosen B-Seiten-Tracks bieten viel Spaß für minimale Partynächte. B1 legt sein Hauptaugenmerk auf monotone Basslines und klimpernde bis pluckernde Melodien, die dem 80er Jahre-Klassiker “Popcorn” entliehen sein könnten und B2 betätigt sich selbstbewusst an der Säge. Bleibt doch sehr zu hoffen, dass Kaliber den Standard beibehält, den es sich mit diesem Release selbst auferlegt hat. Einfach mal im Auge behalten. (5/6) Sanomat

Eine weitere schicke Platte aus dem Hause Audiomatique. Gleich der erste Track auf der “Hate To Say OK”-EP schmirgelt sich mit seiner schrääägen und leicht debil wirkenden Melodie in den Gehörgang. Zuerst erwas gewöhnungsbedürftig, doch dann passt es wie die Faust aufs Auge. Nach der Hälfte setzt eine zwirbelnde 303 ein, mit der man zugegebenermaßen immer noch mein Herz im Flug erobern kann - nicht sehr subtil, Herr van Dongen, aber immerhin effektiv. Auf der Rückseite befinden sich noch zwei weitere Tracks, die zwar zunächst sehr minimal und nicht sonderlich aufregend erscheinen, aber durch ihre Melodien und sägenden Lines dann doch irgendwie anders sind und somit auch gerne beachtet werden dürfen. (4/6) Sanomat

Stefan Gubatz

Adultnapper - Gravity EP (Audiomatique 12)

Ich freue mich jedes Mal, wenn ich eine Platte in die Hand bekomme, die keinem offensichtlichen Trend hinterherrennt sondern konsequent und zielstrebig sein eigenes Ding durchzieht. Aktuelles Beispiel - die Gravity EP des New Yorkers Francis Harris aka The Adultnapper. Tempo und Drums können zwar irgendwo in der Minimal-Richtung angesiedelt werden, wenn allerdings die metallischen und verzerrten Chords und unruhigen Stabs einsetzen, fühlt man sich eher an angenehme (bessere?) Basic Channel- und Detroit-Zeiten erinnert. Eine sehr solide und eigenständige Platte, die man derzeit gar nicht oft genug spielen kann. (6/6) Sanomat

Stefan Gubatz

Frivolous vs. The Phantom Power (Karloff 19)

Für Karloff-Verhältnisse erstaunlich heiter und fröhlich präsentiert Frivolous mit einem verschmitzten Grinsen seinen musikalischen Entwurf für einen gelungenen Camping- und Feierurlaub. Besonders die A-Seite, “Expo 1986″, hat es mir angetan, vermischt sie doch ziemlich elegant bewährte Kraftwerk-Drums mit eigenen Sounds und Melodien und bringt sogar auf eine angenehm unpeinliche Art und Weise das beliebte “Popcorn”-Thema ins Spiel, dass ich den Interpreten dafür aus der Ferne gleich mal umarmen möchte. Die B-Seite hat dazu noch einen markanten Groove-Track sowie einen fast albernen Downbeat-Schunkler parat, der ein bisschen so klingt, als dürfte man sich jetzt eine neue Figur im großen Jump&Run-Videospiel aussuchen. Denn man tau. (5/6) Sanomat

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