Wenn die Musikwelt gerade mal wieder besonders trist ist, klingelt es an der Tür und Sub Static reicht ein neues Release rein. Diesmal darf man Rene Breitbarth zu Kaffee und Kuchen begrüßen, der mit “Interior Design” gleich drei neue Nummern am Start hat. Der Titeltrack groovt elegant vor sich hin, schickt ein paar Bongo-Percussions durch das Wohnzimmer und hat mit der angenehm klonkigen Bassline ein echtes Feel-Good-Element in petto. Auf Seite B gehts in ähnlichem Gusto weiter, melodiöse, aber nicht zu vollgepackte Gute-Laune-Techno-Tracks, “Talking all that Jazz” überzeugt mit thematisch passenden Septakkorden und “Tic-Tac” klingt so, wie es heißt – etwas pluckernder als die anderen Titel, aber überzeugend ausgearbeitet und einfach schick. Prima Paket und eine der besten Sub Static-Platten der letzten Zeit. (5/6) Sanomat
Zugegebenermaßen stehe ich ja wirklich auf die Kombination Technobeat / Weiblicher Sprechgesang. Man denke da beispielsweise nur an Robyns “Konichiwa Bitches” oder auch Sharon Philips´ “Want 2 Need 2″ (vorzugsweise im herrlichen Trentemøller Mix). Nun krallt sich Larry Tee, von dem ich bisher nicht allzu viel gehört habe, die immer für ein Feature gute Princess Superstar und schustert einen Traack namens “Licky”, der im Original mit ordentlich Oldschool-Flair daherkommt und für ekstatische Ravemomente auch noch eine sägende Synthline mitbringt. Als würde das noch nicht reichen, gibts ab der zweiten Hälfte sogar noch wilde Stab-Orgien obendrauf, die auch schon in den frühen 90ern für Furore gesorgt hätten. Hit, würd ich mal sagen! Die Remixe auf Seite B kommen von Chris Menace (elektro-housy, nicht wirklich aufregend aber okay) und Sebastien Leger (ebenfalls Elektro-House, der bessere Remix), können aber gegen das starke Original nichts ausrichten. Die A-Seite rockt einfach. (5/6) Sanomat
Ums direkt mal zu sagen: Mir gehen die Vocals mit der seltsam pulsierenden Melodie untendrunter unheimlich auf die Nerven. Vielleicht mag das ganze ja im Club eine gewisse hypnotische Wirkung haben, aber für mich wäre direkt der Moment gekommen, meine Bierreserven an der Bar aufzufüllen. Auch “Diablos” auf A2 kommt nicht wirklich in Fahrt, so dass meine Hoffnungen bei Jens Bonds Remix auf Seite B liegen. Und sieh mal einer an: Dieser scheint am Original auch nicht allzuviel Verwertungswertes gefunden zu haben, dass er so frei wie nur möglich eine deepe Dub-Tech-Nummer aufs Parkett legt, die sogar noch hier und da Steve Bugs “Loverboy” zitiert. Kann man machen und rettet die Platte eindeutig vor der Weitergabe an Leute, die man nicht mag. Remix: (5/6) Sanomat
Na das hat sich Boris Brejcha ja schön ausgedacht. Nennt seine Platte “Who Is Your Man”, nur damit Rezensent wie Konsument gleichermaßen begeistert rufen: Du bist unser Mann, Boris! Aber was soll man angesichts dieser drei anstandlos ehrlichen und großartig ausproduzierten Techno-Granaten schon anderes sagen? Knüppel auf den Sack, Hände in die Luft! Und ich prophezeihe mal, dass Herr Brejcha – gesetzt den Fall, er bleibt releasetechnisch am Ball – in nicht allzulanger Zeit ganz vorne mitspielen wird. Aber ganz vorne. Musik, die endlich mal wieder etwas Blut in die Venen des Techno pumpt und sich sicherlich auch prima in Gesellschaft diverser Turbo- oder Ed-Banger-Platten macht. Tolles Vinyl-Debut und ich bin mal gespannt, was da alles noch kommt. (6/6) Sanomat
Wieder so eine Platte, auf der der Originalinterpret auf seiner eigenen Platte gar nicht auftaucht. Man stelle sich das vor: Zoo Brazil sitzen in irgendeiner Kneipe, das Handy klingelt, Herr Harthouse ist dran und sagt: he Jungs, ihr habt ne neue Platte gemacht, aber ihr kommt dort gar nicht vor. Soso, denken Zoo Brazil, trinken aus und gehen in den nächsten Plattenladen um zu hören, was Tomas Andersson, Billy Dalessandro und Harthouse-Newcomer Boris Brejcha da so mit ihrem Original angestellt haben. Hmmm, sagen Zoo Brazil, Tomas Andersson klingt so, wie Tomas Andersson eben so klingt, Billy Dalessandro kommt ziemlich groovig daher - feine Nummer, aber wer ist denn dieser Boris Brejcha? Meine Herren, was veranstaltet der denn da? - Begeistert kaufen sich Zoo Brazil die Platte, obwohl sie genau wissen, dass sie sowieso die Promo bekommen und sind angesichts des über-heftigen und einfach nur fetten Brejcha Remixes doch gar nicht so verstimmt, wie sie ursprünglich mal geplant hatten. Man beschließt, den Hut vor Brejcha zu ziehen, den Mix noch mal zu hören und daraufhin wieder hochmotiviert im Studio zu verschwinden. B2: (6/6) Sanomat
Neulich meinte mein werter Herr Kollege Hardmate in einer eMail-Konversation, dass nach der milliardensten Minimal-Platte durchaus mal Zeit für einen, nennen wirs mal “Neo-Detroit”-Hype wäre. Ich glaube, wenn es so weitergeht, dürfte mein harter Kumpel durchaus Recht haben, denn auch die Entourage-EP von Snuten geht eindeutig in die Richtung, klonkige Chords, ein bisschen Acid-Bass und nicht gerade wenig von der Substanz, die anderswo “Hi-Tech Soul” genannt wird. Seite B entwickelt sogar eine kleine Affinität zu Samba-ähnlichen Chord-Quantisierungen, dass ich nicht nur freudig mit dem Fuß wippe, sondern mir zudem wünsche, dass ich zukünftig noch mehr solche Platten hören darf. Ich glaube, Herr Hardmate sieht das ähnlich. (6/6) Sanomat
Uiuiuiuiui, der Tresher macht ein Album! Als Vorbote daraus gibt es Vinyl Nummer zwei (Nummer zwei?? Warum hab ich die erste verpasst?), die wiederum zwei Titel beherbergt. “Running Systems” auf Seite A ist ein langgezogener und verhältnismäßig deeper Track, der wahrscheinlich nur als Ruhe vor dem Sturm verstanden werden kann, denn was “Anti” auf Seite B veranstaltet, zieht wahrscheinlich nicht nur mir die Schuhe aus. Diese Nummer ist ein unerhört langgezogener Builder, dessen nervöse Bassline sich ständig weiter aufdreht und im Zusammenspiel mit den knackigen Drums dermaßen hypnotisch und dunkel daherkommt, dass ich auf der Stelle jemanden schütteln will, der mir jetzt bitteschön Teil 1 von “A Thousand Nights” oder besser gleich das ganze Album aushändigt. Waaah! Geile Platte! (6/6) Sanomat
Hah! Patrick Lindsey und Stanny Franssen sind schon zwei Vögel! Da trauen die sich doch wirklich, noch mal den alten Hans Braun aus der Kiste zu holen und ihn in einen großen Bottich aus gebrochenen und geraden Beats sowie einer ordentlichen Portion Säure Marke 303 zu tunken, ordentlich zu schütteln und kurz darauf die Reste seiner Fingernägel in das noch warme Vinyl zu drücken, von wo aus zwei dermaßen derbe Tracks ertönen, dass so manch ketamin-verwirrter Jüngling nur ratlos auf der Tanzfläche stehen bleibt, während um ihn herum die Party des Jahres stattfindet. Ich möchte wetten, dass Lindsey und Franssen schon im Studio mächtig Spaß hatten, doch ich kann es kaum erwarten, diese Nummer mal im Club zu erleben. Heftig aber super! (6/6) Sanomat
Tja, Seite A ist irgendwo zwischen Darkwave und frühem 90er Techno steckengeblieben und mag mich nicht wirklich bezirzen, immerhin liefert Olle Cornéer alias Dibaba auf Seite B noch eine etwas knackigere und schon ein ganzes Stück mehr nach vorne gehende Nummer, die im Vergleich zwar eindeutig die Nase vorn hat, aber trotz diverser gutgemeinter Acid- und auch Disco-Referenzen muss man auch diesen Track nicht wirklich haben. Nunja. (3/6) Sanomat
Anständiger, ehrlicher Techno, der auch Anfang der 90er schon positiv aufgefallen wäre. Besonders Seite B kann mit ihren direkt im Gesicht platzierten Bratze-Bässen als Nussknacker par excellence herhalten und macht in jedem düsteren Techno-Set eine starke Figur. Platte mit Schweißgarantie – volle Punktzahl. (6/6) Sanomat
“Bist du sicher, dass du diese Platte wirklich mitnehmen willst?” frug mich Raveline-Chef Sven am Ausgabetag. Ob ich denn nicht wüsste, dass Joy Kittikonti bisher eher für massenkompatiblen Trance bekannt war. Wusste ich in der Tat nicht, denn Trance (auch, wenn er gut gemacht ist) war bisher nicht unbedingt meine bevorzugte Abteilung im Plattenladen. Mit dieser Platte schafft es Kitikonti dann auch nicht, mich zu bekehren, denn darum geht es ihm gar nicht. Vielmehr handelt es sich bei seinen beiden Tracks einfach um gut gemachten, deepen Techno mit leichten Tribal-Anleihen, die sich m.E. auch gar nicht schlecht bei Kanzleramt gemacht hätten. Besonders die B-Seite kommt mit ihren scheinbar bei Metro Area entliehenen Claps und den metallischen Chords, die an eine gewisse amerikanische Motorenstadt erinnern, so charmant daher, dass ich auch zukünftig mal verfolgen werde, was Herr Kitikonti so macht. Für diese Platte gibts erst mal (5/6) Sanomat
Mein White Label und auch die normalerweise für Grundinformationen herhaltende Auslaufrille verraten mir zwar nicht, welches Original und welches der Babicz Mix ist, ich kann allerdings besten Gewissens sagen, dass beide Seiten für sich absolut hörens- und spielenswert sind und ich sogar fast gewillt bin, das grundsätzlich sparsam einzusetzende Wörtchen “zeitlos” in den Mund zu nehmen. Auf der einen Seite wabert eine fast detroitesque Chordsequenz elegant über einen Teppich von ausgeklügelten Drumkombinationen, während der gegenüberliegende Kollege (und hier vermute ich den Babicz-Mix) weit verhallte Flächen und kurze Knarz-Bässe als Kontrast zum besten gibt. Zwei sehr schöne Nummern – auch wenn sich mir irgendwann die Trackinfos auftun, könnte ich mich nicht entscheiden, zu welcher Version ich greifen mag. (6/6) Sanomat
Nach Vinyl 1 und 2 kommt nun folgerichtig der dritte und zugleich letzte Schwung Tracks aus dem Babicz-Album “A Cheerful Temper”. Auf Seite A wälzt “Imperial Star” unbeirrt durch den Garten namens Minimal Techno, überrollt dabei mit gelegentlichen, enorm breiten Acid-Bässen allerlei Unkraut und lässt so manch verdutzen Gärtner zurück, der sich fragt, was ihn da gerade so in den Magen geboxt hat. “Tarjas Dream” auf Seite B hingegen hat noch ein paar deepe Chords im Gepäck und entwickelt sich gegen Ende zu einem einfach nur schönen Ausklang-Track. Im Gesamtkontext auf CD wirken beide Tracks zwar wesentlich mehr, wer aber alles gerne von Vinyl spielen möchte, hat nun also endlich alles komplett im Case. (5/6) Sanomat
Catwash bleibt seiner angenehm ravigen und manchmal auch etwas albernen Linie treu und schickt mit der neuen 12″ der einen Label-Inhaberhälfte eine weitere hochkarätige Nummer aufs Parkett. Und obwohl mein Infozettel irgendwie die Tracknamen durcheinandergewirbelt hat, darf ich bekannt geben, dass es sich bei der A-Seite um einen ziemlich schrägen und doch recht funktionellen Minimal-Acid-Schieber handelt, der zwar – abgesehen von einem kleinen Plocktom-Intermezzo – nicht viel mehr tut, als die Tonleiter hoch- und runterzunüdeln, aber trotzdem für einige Grinsemomente sorgt. Die beiden B-Seiten-Nummern schaffen es leider nicht, den Spaßfaktor der A-Seite zu erreichen, bekommen aber immerhin das Prädikat “spielbar”. Gab zwar schon bessere Catwash-Platten, aber wirklich schlecht ist diese auch nicht. (4/6) Sanomat
Bevor die Akte “Synaptic” endgültig geschlossen wird, gibts noch einmal einen kleinen Schwung Remixe zum Album hinterher. Diese kommen vom den Teams Oliver Klein und Denis Gögdag, Yapacc und Good Groove sowie Xavier Canet und Aleix Sabariego. Klein und Gögdag machen den Anfang mit ihrer halb-deepen, halb-minimalen und insgesamt ganz gelungenen Version von “Bring The Beat Back”. Yapaccs und Good Grooves “Ausklang”-Remix, der das Original durch die neu aufgenommenen Vocals und die sehr souveränen Acidline in ein komplett neues Gewand steckt, eröffnet die B-Seite und mausert sich, trotz des ebenfalls sehr gefälligen Canet- & Sabariego-”Out of my Head”-Mix zu meinem Favoriten. Gelungener Abschluss des Album-Dauerbrenners. Jetzt aber auf zu neuen Taten! (5/6) Sanomat
Nach “Ruhestörung Plattenbau”, das ja vor einiger Zeit kräftig gechartet ist, schiebt Markus Lange nun auf Klang Gymnastik seine “Spin EP” hinterher, die sich soundmäßig sehr an aktuellen Produktionen eines Gregor Tresher oder auch Stephan Bodzin orientiert. Aufgebaut aus jeder Menge Rauschen, etlichen Ur-Wellenformen und typischen ElektroTech-Drums ist seine Platte dann vielleicht nicht die innovativste Produktion, die ich in letzter Zeit gehört habe, aber immerhin ein Schieber allererster Kajüte, der einfach alles hat, was ein Hit heutzutage haben muss. Besonders heraus sticht natürlich der Titeltrack, aber auch die B-Seiten-Nummer “Speechless” kann einiges. Ob man nun die Synthpop-Darkwave-Ballade “Sometimes It Hurts” auf B2 noch gebraucht hat, stelle ich mal dahin, aber bei so einer A-Seite darf – nein, sollte man wirklich zugreifen. (5/6) Sanomat
Richtig so, Roberto Rodriguez wünscht sich eine Rückbesinnung auf alte Werte wie die Rechteck-Wellenform der 303 und geht gleich mal mit gutem Beispiel voran. Der Titeltrack zeichnet sich folgerichtig durch knackige Acid-Sequenzen, bit-gecrushte Melodien und sogar heimelige Melodien aus, dass man auf der Acidparty direkt in Versuchung kommt, seinen Nebenmann in den Arm zu nehmen, auch wenn er noch so grimmig dreinblickt. Auf Seite B wird das zwirbelige Treiben direkt fortgesetzt, wobei man “The Days We Lost” fast schon in den Bereich Acidtrance einsortieren könnte – das alte Harthouse lässt grüßen. Der dritte und zugleich deepste Track im Bunde “In Too Deep” verzichtet dann allerdings ganz auf 303-Begleitung, vielleicht hat Herr Rodriguez aber auch nur seine Kräfte gespart für die “Back To Sawtooth”-EP, die zwar nicht angekündigt ist, ich mir aber persönlich wünsche. (5/6) Sanomat
Wer sich schon immer gefragt hat, wie es klingt, wenn Miss Kittin und Anthony Rother sich zum Tee treffen, dem sei die neue Platte von Xenia Beliayeva ans Herz gelegt. Ganz Datapunk-typisch gibt es jede Menge rohe Synthsounds auf die Ohren, lange Sägezähne bahnen sich schnarrend ihren Weg und auch das recht rudimentäre Drum-Geflecht tut artig seinen Dienst. Im Zusammenspiel mit dem leicht gelangweilt klingenden Nöl-Gesang, der aber nach wie vor angesagt zu sein scheint, dübelt Frau Huntemann in spe zwei drückende Elektro-Tech-Tracks ins Vinyl, auf die man jetzt nicht vielleicht gewartet hat, aber ins Cocoon- und Datapunk-geschwängerte Set passen dürften wie der berühmte Arsch auf Eimer. Schnieke, wie man so sagt. (4/6) Sanomat
Na gut, ich entschuldige mich in aller Form und verspreche hiermit hoch und heilig, Marc Romboy nie wieder Milchbrötchen zu nennen, obwohl ja wahrscheinlich niemand bestreiten mag, dass Blake Baxter doch etwas stärker pigmentiert ist als der Systematic-Chef. Auf ebendiesem Label gibt es nach bisher drei Kollaborationen nun die vierte Ausgabe, welche auf den Namen “Underground Thang” hört. Der erste Mix ist von der Grundstimmung her eher in aktuellen (nennen wirs mal) Elektro-Techhouse-Gefilden anzusiedeln, markantestes Element ist hier, neben Baxter selbst, eine knarzige und unermüdlich ratternde Noise-Bassline, die den Track sicherlich auch ohne die Vocals schon zu einem Peaktime-Knüller allererster Kajüte gemacht hätte. Trotzdem finde ich die Kombination Baxter – Elektro-Techhouse immer noch etwas gewöhnungsbedürftig, doch wenn man die Platte umdreht, findet man noch einen Mix, der ein bisschen zeitloser und sexyer daherkommt. Weg vom Heckmann-Knarz, hin zum entspannten Dub-Techhouse – und bei mir seit einiger Zeit in Dauerrotation. Für den Rave sollte man allerdings wirklich zu Seite A greifen, knackiger gehts eigentlich kaum. (6/6) Sanomat
Ach, der Robert. Ich kann gar nicht genau definieren, was es nun genau ist, was seine Tracks von den Releases seiner unzähligen Kollegen im Minimal-Techno-Zirkus unterscheidet – Fakt ist aber: sie unterscheiden sich. Seine Produktionen sind einfach das bisschen mehr ausgearbeitet, das bisschen mehr knackig und das bisschen mehr soulful. Und was schon auf der ersten Album-Auskopplung “Sin” für Aha- und Oho-Effekte gesorgt hat, wird auch auf Vinyl Nummero zwei fortgeführt. Dort gibt es die Tracks “Losing Memories”, “Milo´s Groove” und “Warsaw” zu hören, wovon insbesondere letztere Nummer einen hinreißenden Charme entwickelt, denn was anfangs monoton und maschinell ratternd beginnt, wandelt sich später zu einer emotionsgeladenen Nummer, bei der sich selbst die eisigsten Partygänger vor Glück schluchzend in den Armen liegen. Elektronischer Soul und doch einer ordentlichen Portion Dancefloor-Wumms. (5/6) Sanomat